Bemalte Modelle (A6M2, P-40, B-10, Buffalo, Fulmar, H-75, ki-43, B5N2, D3A1

11. Oktober 2011

Im Folgenden sind mehrere Modelle im Maßstab 1:200 abgebildet.

Die Flugzeuge sind u.a. in den Farben unterschiedlichen Einheiten bemalt worden.

Mitsubishi A6M2

Das legendäre Jagdflugzeug der japanischen Kriegsmarine war zu Beginn der Auseinandersetzungen mit den USA hellgrau lackiert.

Die Rumpfstreifen gaben Auskunft darüber, welcher Einheit die Maschine angehörte. So trugen die auf Flugzeugträgern stationierten Flugzeuge ein oder zwei senkrechte horizontale Streifen. Die jeweilige Farbe und die Anzahl der Streifen gab Auskunft, von welchem Träger der Jäger operierte:

  1. Ein roter Streifen: AKAGI
  2. Zwei rote Streifen:  KAGA
  3. Ein blauer Streifen:  SORYU
  4. Zwei blaue Streifen: HIRYU
  5. Ein weißer Streifen: SHOKAKU
  6. Zwei weiße Streifen: ZUIKAKU


Landgestützte Einheiten trugen ebenfalls charakteristische Markierungen. So trugen die Jagdflugzeuge der berühmten Tainan-Einheit einen diagonalen blauen Streifen.


Die im Bild unten gezeigten A6M2 gehören von links nach rechts den folgenden Einheiten an:

Akagi, Tainan, Hiryu, Hiryu

Die Bildergalerie unten lässt sich durch Anklicken auf ein Bild vergrößern und durchblättern.

P-40 in Farben der USA und der Flying Tigers in China

Die P-40 war ein elegantes US-Jagdflugzeug mit Reihenmotor.

Als das beim Angriff der Japaner modernste Heeresflugzeug der USA war es an vielen Orten im Einsatz.

Selbst in China kämpften US-Freiwillige in der legendären "Flying Tigers"-Einheit und mit chinesischen Hoheitsabzeichen gegen Japan.

Unten sind sowohl zwei P-40 in den Farben der auf Pearl Harbor stationierten Einheiten als auch zwei Flying Tigers mit dem charakteristischen Haifischmaul zu sehen.

Niederländisch-Ostindien

Die Niederländer verfügten mit Java, dem heutigen Indonesien, über eines der weltweit reichsten Kolonien. Sie versuchten vergeblich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Flugzeugen, die japanische Invasion abzuwehren.

Unten sind ein B-10-Bomber, eine Brewster Buffalo sowie H-75-Jagdflugzeuge in den niederländischen Farben zu sehen.

Japanische und britische Trägerflugzeuge

Neben der Zero verfügten die Japaner mit der Aichi D3A1 und der Nakajima B5N2 über effektive Sturzkampf- bzw. Torpedobomber. Die D3A1 war ein robustes Sturzkampfflugzeug mit starrem Fahrwerk, während die B5N2 ein dreisitziger Torpedobomber war, dessen Torpedo etwas versetzt angebracht war. Die B5N2 konnte auch als Horizontalbomber mit einer 800kg-Bombe eingesetzt werden.

Die britische Fairey Fulmar war ein schwerer zweisitziger trägergestützter Jäger. Die Bewaffnung war zwar mit 8 Maschinengewehren beeindruckend. Allerdings war sie langsamer und bei weitem weniger wendig als die Mitsubishi Zero.

Nakajima Ki-43 I Hayabusa

Das japanische Heer und die japanische Marine verfügten über eigene Luftstreitkräfte. Diese Rivalität ging soweit, dass sie eigene Flugzeugtypen verwendeten. So flog die Zero ausschließlich für die Marine. Das Gegenstück im Heer war die ebenso wendige Ki-43. Obwohl mit nur zwei Maschinengewehren vom Kaliber 7,7 und später 12 mm bestückt, erwies sich die Ki-43 als effektives Jagdflugzeug.

Unten sind Flugzeuge in den Farben der 1st Sentai abgebildet:

Philippinische P-26

Die kurz vor der Unabhängigkeit stehenden Philippinen hatten von ihren US-Kolonialherren aussortierte Flugzeuge erhalten. Als die Japaner 1941 zur Eroberung der Philippinen ansetzen, stiegen diese veralteten Flugzeuge, gesteuert von mutigen Piloten, auf, um sich dem übermächtigen Feind zu stellen.

Eines dieser Flugzeugtypen war die P-26. Ein kleiner kompakter Jäger mit offenem Cockpit und starrem Fahrwerk, der leistungstechnisch den japanischen Flugzeugen in allen Bereichen unterlegen war.

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